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Mi 15. Dezember 2021
61-Millionen-Euro-Investition für den Glasfaser-Ausbau im Kreis Segeberg

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Eine gute Internet-Anbindung ist auf dem Immobilienmarkt heute wichtiger denn je: Sie bringt nicht nur eine Wertsteigerung der Immobilie mit sich, sondern ist – spätestens seit der Corona-Pandemie – zu einer Grundvoraussetzung für das Leben und Arbeiten im eigenen Zuhause geworden.

Schon jetzt hat Schleswig-Holstein im Bundesvergleich die Nase bei der Glasfaserabdeckung vorn – im Kreis Segeberg wird dieser Vorsprung nun noch weiter ausgebaut. 1.842 unterversorgte Haushalte in 58 Gemeinden werden hier in den kommenden drei Jahren mit einer Rekord-Investition von 61 Millionen Euro an das Glasfasernetz angeschlossen.

Laut Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz unterstützt das Land dieses Projekt mit der bislang höchsten Fördersumme für den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein – mit 15 Millionen Euro. „Damit reduzieren wir drastisch die sogenannten weißen Flecken auf der Landkarte.” sagte Buchholz bei der Übergabe des Förderbescheids an Landrat Jan Peter Schröder Ende Oktober. „Weiße Flecken" werden Bereiche genannt, in denen eine Downloadgeschwindigkeit von maximal 30 Megabit pro Sekunde möglich ist.

Landrat Jan Peter Schröder ist dankbar für die Förderzusagen von Land und Bund. Der Bund beteiligt sich mit weiteren 30 Millionen Euro an dem Projekt, 16 Millionen trägt der Kreis Segeberg selbst. Da heute auch in ländlichen Bereichen schnelles Internet unverzichtbar ist und der Kreis über keine eigene Breitbandinfrastruktur verfüge, würden die Fördermittel zur Schließung von „Wirtschaftlichkeitslücken“, also Orte mit geringer Besiedlungsdichte genutzt werden.

Bereits 38 Prozent aller schleswig-holsteinischen Haushalte verfügen über einen Anschluss an das schnelle Internet. Weitere 53 Prozent hätten die Möglichkeit dazu.

Landrat Jan Peter Schröder und Dr. Bernd Buchholz kündigen an, dass als nächster Schritt die Ausschreibung der Ausbaugebiete vorbereitet wird. Im Frühjahr 2022 kann dann voraussichtlich eine Vergabe der Ausbaulose erfolgen, spätestens Mitte 2025 muss der Ausbau dann abgeschlossen sein.

Quellen:
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung / Haus & Grund

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